Stationenlernen in der Sekundarstufe

Stationenlernen Sekundarstufe

Mit offenem Unterricht entdeckendes, handlungsorientiertes und eigenverantwortliches Lernen fördern

Das Lernen an Stationen als Unterrichtsmethode des offenen Unterrichts ermöglicht ein ganzheitliches Lernen, fördert das selbständige Arbeiten und bietet einen differenzierten und interessenorientierten Zugang zum Thema. Dabei werden auch viele Merkmale eines guten Unterrichts vereint: Die Kinder erhalten Angebote für ein selbstständiges Lernen, die Materialien bieten Struktur und Klarheit, sind schülerorientiert und fördern jedes Kind individuell.

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Was genau ist Stationenlernen?

Das Lernen an Stationen bzw. das Stationenlernen ist eine Form des Offenen Unterrichts, dessen Grundprinzip das entdeckende, handlungsorientierte und eigenverantwortliche Lernen ist. Die Stationen werden im Klassenraum verteilt und die unterschiedlichen Arbeitsaufträge, Materialien und Herangehensweisen ermöglichen den Schülern, ein Thema zu erarbeiten, zu vertiefen oder zu wiederholen.

Die Schüler arbeiten selbstständig und in ihrem individuellen Tempo. Sie können ihren Lernweg selbst gestalten und nach ihren Interessen und Fähigkeiten eigenständig wählen. Die Aufgaben können einzeln, in Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Mit welcher Station jedes Kind beginnen möchte, wählt es selbst aus. Auch die Kontrolle des Gelernten übernehmen die Schüler selbst, die Lehrkraft fungiert lediglich als Lernberater und Beobachter. Die Methode des Stationenlernens bietet somit einen handlungsorientierten Zugang zum Thema und ermöglicht den Kindern verschiedene Lernwege. Durch regelmäßige Zusammentreffen der Klasse können offenen Fragen und Diskussionen Raum gegeben werden.

Welche Varianten der Lernstationen gibt es?

  • Ein Unterrichtsthema wird in mehrere Teilaspekte gegliedert, die dann an verschiedenen Stationen bearbeitet werden. Die Aufträge können unabhängig voneinander und in unterschiedlicher Reihenfolge bearbeitet werden, stehen aber in einem thematischen Zusammenhang.
  • Die Stationen werden zwischen Pflicht- und Wahlstationen aufgeteilt.
  • Ein Thema wird mit unterschiedlichen Lernformen angeboten. So bietet eine Station beispielsweise ein Experiment, die nächste Station einen Lesetext, ein Bild, Hörbeispiel oder einen Film. Ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand kann somit gewährleistet werden.

Welche Vorteile bietet die Methode?

  • Die Kinder arbeiten und lernen selbstgesteuert und selbstständig.
  • Durch das interessengeleitete Arbeiten entsteht ein hohes Maß an Eigenmotivation und eine Erhöhung der Lernbereitschaft.
  • Die Schüler können ihren Lernweg selbst bestimmen und empfinden den Lernprozess nicht mehr als fremdbestimmt.
  • Partner- und Gruppenarbeit fördern die Sozialkompetenz und Teamfähigkeit der Klasse. Zum gemeinsamen Arbeiten müssen Kontakte geknüpft werden und im Rahmen der Kontrolle können sich die Schüler mit sachlicher Kritik untereinander helfen. Sie lernen, ihre Entscheidungen zu begründen und andere Meinungen einzubeziehen.
  • Kinder können ihre optimalen Lernmethoden und geeignete Materialien auswählen. Sie lernen somit effizienter. Da sie ihr Tempo und den Schwierigkeitsgrad selbst wählen, wird eine optimale Differenzierung im Unterricht ganz automatisch erzielt.
  • Verschiedene Lernformen werden gewählt. So können verschiedene Kanäle und Sinne der Kinder angesprochen werden: Lernen mit Kopf, Herz und Hand – und damit ein ganzheitliches Lernen - wird gewährleistet.
  • Die Lehrkraft kann einzelne Schüler im Rahmen des Stationenlernens gezielt fördern und sich aufgrund der Beobachtungen Schülern mit Lernschwächen widmen.
  • Die Methodenkompetenz der Schüler wird gefördert.

Welche Probleme bringt die Methode mit sich?

  • Das Lernen an Stationen setzt eine intensive und detaillierte Planung voraus.
  • Bei einer Klasse von ca. 30 Kindern kostet es Kraft, auch die Unruhe auszuhalten, die die Form des Offenen Unterrichts mit sich bringen kann.
  • Die Räumlichkeiten müssen vorbereitet werden. Idealerweise sollte ein Wechsel der Stationen problemlos durchzuführen sein.
  • Die Stationen sollten im besten Fall bereits vor dem Stundenbeginn aufgebaut werden.
  • Es wird eine Vielzahl an Materialien benötigt, die sowohl durchdacht, abwechslungsreich als auch ansprechend gestaltet sein sollten.

Es bedarf zwar einiger Vorbereitung, aber diese zahlt sich aus: Denn während der Unterrichtsphase kann die Lehrkraft eine beobachtende Position einnehmen und den Lernfortschritt ihrer Schüler erkennen. Sind die Materialien einmal erstellt, können sie immer wieder im Unterricht eingesetzt werden.

Wie wird Stationenlernen im Unterricht konkret umgesetzt?

  • Die Lernstationen im Klassenraum bereitstellen: Der Raum sollte genügend Platz zum Aufbau aller Stationen sowie Arbeitsplätze für alle Schüler bieten. Jede Station setzt einen thematischen Schwerpunkt. Zum Aufbau der Stationen eignen sich Aufsteller für Lernstationen, die farblich unterschieden werden.
  • Die Arbeitsmittel und Arbeitsblätter müssen für alle Schüler an den Stationen zur Verfügung stehen. Das Vergeben von Stationsnummern bietet einen guten Überblick.
  • Jedes Kind sollte zudem einen Laufzettel/Arbeitsplan erhalten, der ihm eine Orientierung über das bereits Gelernte und Geplante gibt.
  • Sinnvoll ist es, wenn jedes Kind seine Materialien und Arbeitsblätter in einer Mappe sammelt. Diese Mappe ist zugleich ein Portfolio und kann auch bei der Reflexion und Auswertung hilfreich sein.
  • Regeln für die Arbeit an Stationen sollten sichtbar im Klassenraum aufgehängt und zu Beginn der Stationenarbeit besprochen werden. Anschließend werden das Thema und der Ablauf der Lernstationen mit der Klasse besprochen.
  • Im Anschluss trifft sich die gesamte Klasse im Sitzkreis. Hier können die Lernprozesse und das Gelernte gemeinsam reflektiert werden. Dazu hilft zusätzlich die Mappe/das Portfolio. Fragen wie „Was hat gut geklappt?“, „Was hat nicht gut geklappt?“, „Was ist mir gut gelungen?“, „Was habe ich heute gelernt?“, „Welche Fragen habe ich noch?“, „Was möchte ich das nächste Mal besser machen?“ werden gemeinsam besprochen

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